Entlassmanagement

Ihrem Patienten wurde aufgrund eines rezidivierenden Pleuraerguss oder Aszites ein Katheter implantiert und er kann nun aus Ihrer Klinik entlassen werden. Was ist jetzt noch zu tun?

Damit eine lückenlose Versorgung Ihres Patienten gewährleistet ist und er zur Drainage der Ergüsse eine Schulung und Drainage-Material von uns erhält, möchten wir Sie bitten, folgenden Schritten unseres Entlassmanagements zu folgen:

Ausfüllen der Entlassverordnung


Welche Informationen sind für uns wichtig?

Bitte klären Sie zunächst die häusliche Versorgungssituation Ihres Patienten ab. Sollte dieser nicht selbst drainieren können und auch keine pflegenden Angehörige oder Pflegedienst haben, informieren Sie bitte den sozialen Dienst Ihrer Klinik.

Nun möchten wir Sie bitten, uns 1 – 2 Tage vor der Entlassung des Patienten folgende Patienten- und Gesundheitsdaten per Fax zukommen zu lassen. Nutzen Sie hierfür unser Formular Entlassverordnung. Zur Ausfüllhilfe stellen wir Ihnen auch unsere Muster Entlassverordnung zur Verfügung.

Das Original der Entlassverordnung senden Sie uns bitte im vorfrankierten Rückantwortkuvert nach bei der Entlassung zu. Vorfrankierte Rückanwortkuverts stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Wir benötigen folgende Informationen:

  • Name, Vorname des Patienten
  • Geburtsdatum
  • vollständige Adresse
  • Datum der Entlassung
  • Katheter-Lage (zum Beispiel Pleura links / rechts, Aszites links / rechts oder mehrere Katheter)
  • tägliche Drainagemenge (zum Beispiel 400 ml/d)
  • Besonderheiten (zum Beispiel Infektionen, Empfehlungen etc.)
  • Verordnetes Drainage-Material
  • Telefonnummern
  • Falls Ihr Patient Unterstützung bei der Drainage oder dem Verbandwechsel durch Angehörige, ambulante Pflegedienste, stationäre Pflegeeinrichtungen benötigt, teilen Sie uns zusätzlich auch diese Daten mit.

Abschließend benötigen wir Ihre Kontaktdaten:

  • Ansprechpartner
  • Telefonnummer
  • Implantierende Klinik (Stempel)
  • Verordnender Arzt (Stempel und Unterschrift)

Schulungsvorbereitung ewimed


Jetzt sind wir dran!

Ihre Entlassverordnung wird nun bei ewimed bearbeitet. Gegebenenfalls kontaktiert Sie ein Sachbearbeiter um offene Fragen mit Ihnen zu klären.

Die Informationen werden an einen unserer bundesweiten Schulungsmitarbeiter übermittelt. Dieser wird einen Termin mit Ihrem Patienten vereinbaren und ihn 1 – 2 Tage nach der Entlassung zu Hause oder in der Pflegeeinrichtung besuchen. Dabei werden die von Ihnen verordneten Hilfsmittel bereitgestellt und der Patient und / oder die unterstützende Person in die Handhabung des Drainage-Systems eingewiesen.

Des Weiteren beantragen wir mittels Ihrer Verordnung die Kostenübernahme bei der jeweiligen Krankenkasse.

Entlassung aus dem Krankenhaus


Was ist am Tag der Entlassung noch zu tun?

  1. Bitte führen Sie beim Patienten noch eine vollständige Drainage durch und erneuern Sie den Verband.
  2. Entfernen Sie alle Schlauchsysteme und verschließen Sie das Sicherheitsventil mit der dafür vorgesehenen Schutzkappe.
Zeichnung Einführstift von Sicherheitsventil trennen

1 | Verbindungsschlauch und Katheter ­trennen.

Zeichnung Sicherheitsventil desinfizieren

2 | Ventilöffnung mit Reinigungstuch ­desinfizieren.

Zeichnung Schutzkappe anbringen

3 | Neue Schutzkappe ­anbringen.

Beachten Sie bitte beim Verfassen des Arztbriefes, dass es sich bei dem Drainage-Material für den häuslichen Bereich um rezeptpflichtige Hilfsmittel mit Zulassungsnummer handelt.

Einen entsprechenden Vorschlag zur Formulierung im Arztbrief stellen wir Ihnen in unseren Informationen für den Hausarzt zur Verfügung.

Senden Sie den Arztbrief bei der Entlassung bitte zusammen mit der Entlassverordnung an uns und übergeben Sie den Katheterpass an den Patienten.

Für weitere Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter der Firma ewimed gerne zur Verfügung

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