Wissenswertes zum Katheter zur Langzeitdrainage

Sie sind Hausarzt eines Patienten mit implantiertem Katheter zur Drainage rezidivierender Pleuraergüsse bzw. rezidivierendem Aszites und wollen, zur optimalen Betreuung des Patienten, mehr über unser System und dem dahinterstehenden Versorgungskonzept erfahren?

Hier möchten wir Ihnen Wissenswertes zur Dauerdrainage, dem Katheter und den damit zusammenhängenden Abläufen vermitteln.

Wann wird der Katheter zur intermittierenden Drainage implantiert?


Bei Patienten mit malignen Tumoren oder Patienten mit Leberzirrhose oder Herzinzufizenz können sich als Begleitsymptome rezidivierende Pleuraergüsse und Aszites bilden. Symptome wie Atemnot, Schmerzen und Erschöpfung schränken Ihren Patienten im Alltag stark ein.

Die Implantation eines Katheters schafft hier Abhilfe. Es handelt sich um einen risikoarmen, operativen beziehungsweise minimalinvasiven Eingriff, der bereits seit vielen Jahren in Kliniken deutschlandweit durchgeführt wird. Je nach Krankheitsbild, Zustand des Patienten und ärztlicher Therapie der Grunderkrankung, kann die Mobilität des Patienten durch Symptomlinderung deutlich verbessert und die Lebensqualität gesteigert werden. Der Patient selbst, seine Angehörigen oder ein Pflegedienst kann die Drainage der Ergüsse zu Hause durchführen (Produkte zur Heimdrainage). Er muss nicht zur Punktion zum Arzt, die für den Patienten erhöhte Anstrengung und Schmerzen bedeuten. So kann er mehr Zeit mit seiner Familie und Freunden verbringen.

Zeichnung Schlüssel-Schloss-Prinzip

Die Sicherheit Ihres Patienten geht vor: Alle ewimed Produkte zur Drainage von Pleuraergüssen und Aszites funktionieren nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip. Mithilfe unserer einzigartigen Steckverbindung werden Fehlkonnektionen vermieden.

Wie wird Ihr Patient von uns betreut?


Kurze Zeit nach der Krankenhausentlassung besucht einer unserer deutschlandweit vertretenen Schulungsmitarbeiter jeden neuen Patienten zu Hause und gibt ihm selbst, seinen Angehörigen oder den Pflegenden eine Einweisung in die korrekte Handhabung unserer Drainage-Systeme. Dies entlastet den Patienten, die Ressourcen der Klinik und Ihrer Praxis.

Jetzt mehr über das ewimed Versorgungskonzept erfahren.

Was muss ich als Hausarzt tun?


Je nach Drainageintervall (ärztliche Anforderung) müssen die Patienten sich bei Ihnen um eine Nachverordnung für Ihr Drainage-Material bemühen. Das Formular „Entlassverordnung“ bringt Ihr Patient zu Ihnen mit. Wir bitten Sie, diese für Ihre Patienten auszufüllen – als Hilfestellung stellen wir Ihnen eine Muster Entlassverordnung zur Verfügung. Ihr Patient erhält das Drainage-Material nicht in Apotheken oder Sanitätshäusern, sondern ausschließlich über die Firma ewimed. Er muss die von Ihnen ausgefüllte Verordnung vorab faxen und danach im Original zu uns schicken. Ein Freiumschlag zum Postversand liegt hierfür in seiner Patientenmappe bereit. Bitte beachten Sie den noch vorhandenen Materialbestand, da zwischen Bestelleingang und unserer Materiallieferung ca. 5 Werktage liegen können. Das Material wird vom Paketdienst direkt an den Patienten geliefert.

Normalerweise werden die Fäden am Katheter auch in der Klinik gezogen, die die Implantation vorgenommen hat. In manchen Fällen kann es aber auch dazu kommen, dass diese Tätigkeit vom Hausarzt übernommen wird.

Informationen zum Ziehen der Fäden am Katheter sowie die für Sie wichtigsten Schritte und Informationen zur Drainage von Pleuraergüssen und Aszites haben wir für Sie zusammengestellt.

Während der Therapie stehen wir Ihnen und Ihren Patienten selbstverständlich bei allen weiteren Fragen zur Verfügung.

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