Wissenswertes zur Langzeitdrainage mit einem Katheter

Langzeitdrainage für Patienten mit Pleuraerguss oder Aszites

Sie sind Pflegender eines Patienten mit implantiertem Katheter und wollen mehr über unser Drainage-System und Konzept zur Versorgung des Patienten erfahren?

Wann wird ein Katheter zur Langzeitdrainage implantiert?


Bei Patienten mit bösartigen und auch gutartigen Tumoren oder Patienten mit Leberzirrhose können sich als Begleitsymptome wiederkehrende Pleuraergüsse (Pleuraspalt) und Aszites (Bauchraum) bilden. Atemnot, Schmerzen und Erschöpfung des Patienten sind die Folge. Um die Lebensqualität und Mobilität Ihres Patienten wieder zu steigern, wird im Rahmen eines risikoarmen operativen Eingriffs ein Dauerkatheter implantiert. An das Sicherheitsventil des Katheters können dann je nach Bedarf beziehungsweise ärztlicher Verordnung unsere speziellen Reservoire zur Drainage angeschlossen werden.

Zeichnung Schlüssel-Schloss-Prinzip

Das Sicherheitsventil und alle unsere Reservoire zur Drainage von Pleuraerguss und Aszites funktionieren nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip und verhindern hierdurch Fehlverbindungen. Die Sicherheit des Patienten bleibt somit auch im häuslichen Bereich gewahrt.

Wie unterstützen wir Sie bei der Betreuung des Patienten?


Nach der Implantation des Katheters führt das Klinikpersonal eine Drainage durch. Sollten hierbei keinerlei Komplikationen auftreten, wird der Patient in der Regel danach entlassen. Über die Entlassverordnung wird der Patient von der Klinik per Fax bei uns gemeldet. Hier sind auch die Drainagemengen und -Zyklen für die weitere Behandlung und alle Pflegebeteiligten vermerkt, so dass wir uns zeitnah zur Vereinbarung eines Schulungstermins mit Ihnen in Verbindung setzen können.
Kurze Zeit nach der Krankenhausentlassung besucht einer unserer bundesweit vertretenen Schulungsmitarbeiter jeden neuen Patienten zu Hause und gibt ihm selbst, seinen Angehörigen oder Ihnen als beauftragten Pflegenden in gewohnter Umgebung eine Einweisung in die korrekte Handhabung unserer Drainage-Systeme.
Zur Schulung bringt unser Mitarbeiter das von der Klinik verordnete Drainage-Set (für 10 Drainagen) mit. Zur Folgeversorgung muss der Hausarzt Ihres Patienten Nachverordnungen ausfüllen und direkt an uns senden.

Die für Sie wichtigsten Schritte und Informationen zur Drainage von Pleuraergüssen und Aszites mit dem Drainage-System haben wir für Sie zusammengestellt.

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